DenkWege zu Luther

Das bundesweite Projekt der Ev. Akademien Sachsen-Anhalt und Thüringen zur philosophischen, kulturellen und religionskundlichen Bildung mit Jugendlichen zum Reformationsjubiläum 2017 [www.DenkWege-zu-Luther.de]



DenkWege zu Luther
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Themenjahr 2013 Toleranz



Themenjahr 2013 "Reformation und Toleranz"


Dorothea Höck, Carsten Passin: Praxishandreichung: Reformation und Toleranz


Zur offiziellen Eröffnung des Themenjahres 2013 „Reformation und Toleranz“ in Worms ist eine Praxishandreichung der „DenkWege zu Luther“ erschienen. Sie begleitet eine Online-Publikation zum selben Thema.

Das Themenheft steht hier online als PDF zur Verfügung.
Eine gedruckte Version kann bei beiden Ev.Akademien bestellt werden.

Die Online-Publikation ist hier zu finden.

Die Publikation wurde erstellt im Auftrag der Mitteldeutschen Kommunikationsplattform der Arbeitsgemeinschaft Schule und Bildung des Lenkungsausschusses der Lutherdekade.

Der Text in der Broschüre gibt Anlaß zu einem Mißverständnis: Wo von Wiedertäufern die Rede ist, ist das die zitierte Bezeichnung der Täufer in der zeitgenössische Verwendung ihrer Gegner. Aus Respekt vor den Opfern der Täuferverfolgungen sollten die fehlenden Anführungsstriche mitgelesen werden, da dieser Ausdruck in der damaligen Zeit pejorativ verwendet wurde und nicht der Selbstbezeichnung der Täufer entspricht.


Von Seiten der evangelischen Kirche und des Staates wird das Themenjahr 2013 so beschrieben:



Die Geschäftsstellen luther2017
Glaube und Gewissen sind grundsätzlich frei, so die Auffassung der Reformatoren. Luthers Forderung nach gewaltloser Auseinandersetzung wurde jedoch nicht immer befolgt. Und auch seine eigene Toleranz hatte Grenzen, die weit enger waren, als Menschenrechte oder Grundgesetz sie später zogen. Dennoch sind die modernen Konzepte von Gewissensfreiheit und Toleranz wesentlich auch Ergebnis der Reformation. Das Themenjahr 2013 der Lutherdekade widmet sich daher der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft von Reformation und Toleranz.
Die Perspektive ist ganz bewusst nicht (nur) historisch gewählt. Denn wie viele andere Religionen und Weltanschauungen war und ist auch der christliche Glaube im Grunde weder tolerant noch intolerant, sondern wird gelebt und geformt. Die Lerngeschichte der Reformation dauert in einer pluralistischen Gesellschaft bis heute an — und entwickelt sich auch in Zukunft fort.

Materialseite auf luther2017.de

Evangelische Kirche in Deutschland
Der 450. Jahrestag des Abschlusses des Konzils von Trient (1563) macht auf ein wichtiges Ereignis der abendländischen Christentumsgeschichte aufmerksam, das heute nicht mehr als 'Gegenreformation', sondern als 'katholische Reform' verstanden wird. Das junge Jubiläum '40 Jahre Leuenberger Konkordie' verweist zudem auf die innerprotestantische Ökumene von Luthertum, Reformiertentum und Union, ebenso wie auf ganz andere Weise das Gedenken an 450 Jahre Heidelberger Katechismus (1563). Die Nachwirkungen des konfessionellen Zeitalters sollen thematisiert werden.

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Ökumenische Gemeinsamkeit ohne nationale oder konfessionelle Begrenzung - das ist ein Anspruch der "Lutherdekade" 450 Jahre nach Abschluss des Konzils von Trient (1563) und 40 Jahre nach der Leuenberger Konkordie als Zeugnis der innerprotestantischen Ökumene. Und dabei dürfen die intoleranten Seiten der Reformation nicht verschwiegen werden.


 


DenkWege zu Luther | Bundesweites Bildungsprojekt der Ev. Akademie Sachsen-Anhalt und der Ev. Akademie Thüringen in der Lutherdekade

 
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  • "DenkWege zu Luther" ist Teil der
    Lutherdekade zur Vorbereitung
    des Reformationsjubiläums 2017
  • Träger des Projektes "DenkWege
    zu Luther" sind die Ev. Akademien
    in Sachsen-Anhalt und Tühringen
  • Logo Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelische Akademie Thueringen
Das Projekt wird gefördert durch:
  • Logo des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Logo Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Logo Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
Hinweis: Der Projektname "DenkWege zu Luther" ist eine eingetragene Wortmarke der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. in der Lutherstadt Wittenberg.