Reformation & Toleranz

Anregungen zum Philosophieren mit Jugendlichen aus dem Projekt „DenkWege zu Luther



 
 


Materialien



Materialien für die Bildungsarbeit im Themenfeld "Reformation und Toleranz"


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Die hier versammelten Materialien enthalten Reflexionen und Quellenhinweise aus unserer Praxishandreichung "Reformation und Toleranz" und erweitern und ergänzen sie wie in der Broschüre an mehreren Stellen angekündigt.

Sie entstammen unserer eigenen Projektarbeit und aus Zuarbeiten von Kooperationspartnern. Aufgenommen sind auch ausgewählte öffentlich zugängliche Materialien.

Quellenangaben finden Sie, wenn nicht direkt bei den Materialien aufgeführt, in unserem Literaturverzeichnis.

Diese Sammlung wird im Lauf der Arbeit ergänzt. Wir veröffentlichen gern auch Ihre Überlegungen, methodischen Anregungen oder Seminar- und Unterrichtserfahrungen. Nehmen Sie bitte einfach Kontakt zu uns auf.




Das Selbstverständnis von evangelischer Kirche und Staat zum Themenjahr 2013



Für unsere Arbeit sind ein wichtiger Bezugspunkt auch das Selbstverständnis von evangelischer Kirche und Staat zum Themenjahr 2013, die gemeinsam im Lenkungsausschuß der Lutherdekade die Reformationsfeierlichkeiten 2017 vorbereiten.
Von ihnen wird das Themenjahr 2013 so beschrieben:

Die Geschäftsstellen luther2017
Glaube und Gewissen sind grundsätzlich frei, so die Auffassung der Reformatoren. Luthers Forderung nach gewaltloser Auseinandersetzung wurde jedoch nicht immer befolgt. Und auch seine eigene Toleranz hatte Grenzen, die weit enger waren, als Menschenrechte oder Grundgesetz sie später zogen. Dennoch sind die modernen Konzepte von Gewissensfreiheit und Toleranz wesentlich auch Ergebnis der Reformation. Das Themenjahr 2013 der Lutherdekade widmet sich daher der Geschichte, der Gegenwart und der Zukunft von Reformation und Toleranz.
Die Perspektive ist ganz bewusst nicht (nur) historisch gewählt. Denn wie viele andere Religionen und Weltanschauungen war und ist auch der christliche Glaube im Grunde weder tolerant noch intolerant, sondern wird gelebt und geformt. Die Lerngeschichte der Reformation dauert in einer pluralistischen Gesellschaft bis heute an — und entwickelt sich auch in Zukunft fort.

Materialseite auf luther2017.de

Evangelische Kirche in Deutschland
Der 450. Jahrestag des Abschlusses des Konzils von Trient (1563) macht auf ein wichtiges Ereignis der abendländischen Christentumsgeschichte aufmerksam, das heute nicht mehr als 'Gegenreformation', sondern als 'katholische Reform' verstanden wird. Das junge Jubiläum '40 Jahre Leuenberger Konkordie' verweist zudem auf die innerprotestantische Ökumene von Luthertum, Reformiertentum und Union, ebenso wie auf ganz andere Weise das Gedenken an 450 Jahre Heidelberger Katechismus (1563). Die Nachwirkungen des konfessionellen Zeitalters sollen thematisiert werden.

Evangelische Kirche in Mitteldeutschland
Ökumenische Gemeinsamkeit ohne nationale oder konfessionelle Begrenzung - das ist ein Anspruch der "Lutherdekade" 450 Jahre nach Abschluss des Konzils von Trient (1563) und 40 Jahre nach der Leuenberger Konkordie als Zeugnis der innerprotestantischen Ökumene. Und dabei dürfen die intoleranten Seiten der Reformation nicht verschwiegen werden.
 


Reformation und Toleranz ist eine Publikation aus dem Projekt DenkWege zu Luther


  • Logo der Lutherdekade Luther 2017
  • "DenkWege zu Luther" ist Teil der
    Lutherdekade zur Vorbereitung
    des Reformationsjubiläums 2017
  • Träger des Projektes "DenkWege
    zu Luther" sind die Ev. Akademien
    in Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • Logo Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelische Akademie Thueringen
 

 
Das Projekt wird gefördert durch:
  • Logo des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Logo Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Logo Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
 
Hinweis: Der Projektname "DenkWege zu Luther" ist eine eingetragene Wortmarke der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. in der Lutherstadt Wittenberg.
 
Das Projekt „DenkWege zu Luther” ist beendet. Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Auf Wiedersehen!