Reformation & Toleranz

Anregungen zum Philosophieren mit Jugendlichen aus dem Projekt „DenkWege zu Luther



 
 




Reformationszeitung




Diese Form der Themenvertiefung und Präsentation von Arbeitsergebnissen setzt ein, nachdem im Seminar oder Unterricht bereits wichtige Themen- und Konfliktfelder der Reformationszeit thematisch aufgearbeitet wurden.

Die Themen-Erarbeitung erfolgte in unterschiedlichen selbstorganisierten und geleiteten Formen anhand ausgewählter Fachliteratur, zeitgenössischen Texten, Internetrecherchen.

Dazu können z.B. auch spezielle Webquests entwickelt werden.

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Zwischenergebnisse werden regelmäßig präsentiert und diskutiert.
Daran anknüpfend können Präzisierungen der Arbeitsaufgaben formuliert werden.
Die Ergebnisse werden in Form der Spezialausgabe einer Reformationszeitung dargestellt und kommentiert unter dem speziellen leitenden Gesichtspunkt "Toleranz/Intoleranz".

Dies bietet auch Gelegenheit, die Reformation als Medienereignis vorzustellen und kennenzulernen, die ohne die Erfindung des Buchdruckes kaum solche historische Wirkung hätte entfalten können.

Es werden unterschiedliche Darstellungsformen gewählt von
Leitartikel,
Kolumne und
Interviews über
Leserbriefe,
Expertenbefragung,
Comic und
Fotoreportage bis zum
Essay.
Die zeitgenössischen Formen von Flugblatt und Karikatur können einbezogen werden.

Die Zusammenarbeit mit Journalisten oder Jugendpresse, mit Medienpädagogen und Gestaltern bietet sich an.

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Es kann auch eine kurze Form gewählt werden. In einer „Redaktionskonferenz“ werden Schlagzeilen formuliert, die die wichtigsten Inhalte und Arbeitsergebnisse des vergangenen Arbeitsprozesses zu „Reformation und Toleranz“ in der Gruppe für die Öffentlichkeit ausdrücken sollen.

Im Vorfeld erhalten alle Teilnehmenden eine Liste mit den Namen der Teilnehmenden. Auf jeder Liste ist eine andere Frage zu den wichtigsten besprochenen Themen.

Zu ihrer jeweiligen Frage führen alle Teilnehmenden mit allen anderen kurze Interviews. Sie notieren sich die Antworten und erstellen aus diesen für die Redaktionskonferenz eine Schlagzeile zu ihrem Thema.
Das kann auch ausgeweitet werden zu einem Kurzbericht oder einem längeren Beitrag.

Die Redaktion entscheidet, ob die vorgeschlagenen Texte angenommen werden und begründet dies.

Die Zeitung braucht einen markanten Namen und ein gut gestaltetes Layout.

Sie kann als Material von Jugendlichen für Jugendliche veröffentlicht werden, z.B. über www.denkwege-zu-luther.de/toleranz/ und in andere Bildungsangebote als Arbeitsmaterial aufgenommen werden.

Die Auswahl der zeitgenössischen Themen- und Konfliktfelder kann bei schulischen Veranstaltungen mit dem Lehrplan koordiniert werden.
 


Reformation und Toleranz ist eine Publikation aus dem Projekt DenkWege zu Luther


  • Logo der Lutherdekade Luther 2017
  • "DenkWege zu Luther" ist Teil der
    Lutherdekade zur Vorbereitung
    des Reformationsjubiläums 2017
  • Träger des Projektes "DenkWege
    zu Luther" sind die Ev. Akademien
    in Sachsen-Anhalt und Thüringen
  • Logo Evangelische Akademie Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelische Akademie Thueringen
 

 
Das Projekt wird gefördert durch:
  • Logo des Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien (BKM)
  • Logo Thüringer Ministerium für Bildung, Wissenschaft und Kultur
  • Logo Bundesland Sachsen-Anhalt
  • Logo Evangelischen Kirche in Mitteldeutschland (EKM)
 
Hinweis: Der Projektname "DenkWege zu Luther" ist eine eingetragene Wortmarke der Evangelischen Akademie Sachsen-Anhalt e.V. in der Lutherstadt Wittenberg.
 
Das Projekt „DenkWege zu Luther” ist beendet. Diese Seite wird nicht mehr aktualisiert. Auf Wiedersehen!